Montag, 26. November 2012

Kochen

Jonte in der Küche. Bild von mir.

 "Ich bekomme eine weiße Kochjacke mit Knöpfen, die, erklärt mir Sebastian, dafür da sind, mit einem Ruck aufgerissen zu werden, falls sie anfängt zu brennen. Das Radio läuft: Enjoy. Das Erste, was ich tue, ist, die Knochen eines Huhns zu entfernen in mühevoller Kleinarbeit, von der Unterseite muss ich es aufschneiden, hin zur Brust, den Flügeln, den Schenkeln, so, dass das Fleisch nicht beschädigt wird, so, dass das Huhn in einem Stück bleibt. Bloß nichts kaputt machen."
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Ich koche gerne, und, wenn man den Menschen glauben will, für die ich koche, koche ich manchmal auch gut. Und deshalb war die Reportage über den Koch Jonte Schmatzler, mit dem ich eine Woche als Lehrling in der Küche verbrachte ganz wunderbar, auch wenn die Arbeitszeiten teilweise schlimmer waren als das, was ich so gewohnt bin.
Aber: Ich habe ein paar neue Tricks gelernt, ich habe ein paar Gerichte mit nach Hause genommen, die ich hin und wieder immer noch koche, wenn ich die Zeit dafür habe. Oder anders gesagt: Würde ich nicht tun, was ich tue, ich wäre Koch.


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